Erste Runde (Miniturniere) - Frauen Champions League

Reglement der UEFA Women's Champions League

Content Type
Wettbewerbsreglemente
Category
Klubs
Subject
UWCL
Edition
2021/22
Language
Deutsch (Deutschland)
Enforcement Date
30 August 2021

H.2.3

Grundsätzlich werden Miniturniere in dem von der UEFA genehmigten Austragungsort des Ausrichtervereins ausgetragen. Werden von nationalen/lokalen Behörden Beschränkungen verhängt, die dazu führen könnten, dass ein oder mehrere Spiele eines Miniturniers nicht wie geplant ausgetragen werden können, gilt Folgendes:

(i) Gilt bis zur in Anhang H.2.2 genannten Frist eine der folgenden Reisebeschränkungen:

  • von den nationalen/lokalen Behörden des Landes des Ausrichtervereins verhängte Beschränkungen für die Einreise eines oder mehrerer Gastvereine; oder

  • von den nationalen/lokalen Behörden des Landes eines oder mehrerer Gastvereine verhängte Beschränkungen für die Reise des jeweiligen Vereins zum bzw. deren Rückreise nach dem Miniturnier;

und würde die Verlegung des Miniturniers in das Land eines der anderen Vereine der Miniturniergruppe eine Durchführung des Miniturniers ohne derartige Beschränkungen ermöglichen, werden Austragungsort und Ausrichterverantwortlichkeiten entsprechend übertragen.

(ii) Gelten von den nationalen/lokalen Behörden des Landes des Ausrichtervereins verhängte Beschränkungen für einen oder mehrere Gastvereine bzw. gelten von den nationalen/lokalen Behörden des Landes eines oder mehrerer Gastvereine verhängte Beschränkungen für die Reise eines oder mehrerer Gastvereine zum bzw. deren Rückreise nach dem Miniturnier und gilt in beiden Fällen Anhang H.2.3 nicht, muss der Ausrichterverein bis spätestens 28. Juli 2021 (12.00 Uhr MEZ) einen geeigneten alternativen Austragungsort in einem neutralen Land (auf dem Gebiet eines UEFA-Mitgliedsverbands) vorschlagen, an denen die Durchführung des Miniturniers möglich wäre und an denen für die Gastvereine keine Beschränkungen bei der Hin- und Rückreise bestehen. Versäumt es der Ausrichterverein, bis zu den oben genannten Fristen einen geeigneten alternativen Austragungsort vorzuschlagen, trifft die UEFA-Administration eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort und/oder die Spieldaten des Miniturniers. Der Ausrichterverein bleibt für die Organisation des Miniturniers verantwortlich und alle Vereine teilen sich zu gleichen Teilen die entstehenden Zusatzkosten, die über den UEFA-Beitrag an den Miniturnierausrichter hinausgehen. Die UEFA zahlt dem Ausrichterverein EUR 35 000 zur Deckung der Reisekosten zu einem alternativen Austragungsort. Verweigert einer der Vereine seine Teilnahme am Miniturnier, wird er dafür verantwortlich gemacht, dass das entsprechende Spiel des Miniturniers nicht stattfindet, und die UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer verhängt gegen den fehlbaren Verein für jedes seiner Spiele eine Forfait-Niederlage mit einem Ergebnis von 0:3. Verweigert der Ausrichterverein seine Teilnahme am Miniturnier, trifft die UEFA-Administration eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort und die Spieldaten des Miniturniers und überträgt dem in der Koeffizientenrangliste am höchsten platzierten Verein die Organisation.

H.2.4

Vereine sollten, soweit möglich, einen alternativen Austragungsort aus der Liste der von der UEFA für die jeweilige Wettbewerbsrunde vorgeschlagenen Stadien auswählen. Die UEFA behält sich das Recht vor, den vorgeschlagenen alternativen Austragungsort als nicht geeignet zu erachten und trifft eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort und/oder die Spieldaten des Miniturniers.

H.2.5

Vorbehaltlich der Genehmigung durch die UEFA können die Vereine die Änderung eines Austragungsorts in ein Land eines der anderen Vereine der Miniturniergruppe oder an einen neutralen Austragungsort (auf dem Gebiet eines UEFA-Mitgliedsverbands und in Übereinstimmung mit Anhang H.2.3) vereinbaren, vorausgesetzt, dass keine Beschränkungen für einen der teilnehmenden Gastvereine gelten.

H.2.6

Hält die UEFA-Administration die von den Vereinen in Übereinstimmung mit Anhang H.2.2 bereitgestellten Informationen zu den von den jeweiligen nationalen/lokalen Behörden verhängten Beschränkungen für ungenau oder unzureichend oder gehen diese zu spät ein bzw. sind die Beschränkungen nicht ausreichend, um die Verlegung des Miniturniers in das Land einer der anderen teilnehmenden Mannschaften oder in ein neutrales Land (auf dem Gebiet eines UEFA-Mitgliedsverbands) zu rechtfertigen, trifft die UEFA-Administration eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort und/oder die Spieldaten des Miniturniers sowie darüber, welche Vereine die Kosten für die Verlegung des Miniturniers zu tragen haben. In jedem Fall bleibt der Ausrichterverein verantwortlich für die Organisation des Miniturniers. Verweigert einer der Vereine seine Teilnahme am Miniturnier, wird er dafür verantwortlich gemacht, dass das entsprechende Spiel des Miniturniers nicht stattfindet, und die UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer verhängt gegen den fehlbaren Verein für jedes seiner Spiele eine Forfait-Niederlage mit einem Ergebnis von 0:3. Verweigert der Ausrichterverein seine Teilnahme am Miniturnier, trifft die UEFA-Administration eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort und die Spieldaten des Miniturniers und überträgt dem in der Koeffizientenrangliste am höchsten platzierten Verein die Organisation, es sei denn, das Miniturnier oder Spiel wird am Austragungsort eines der anderen teilnehmenden Vereine ausgetragen; in einem solchen Fall übernimmt dieser Verein die Verantwortung für die Organisation.

H.2.7

Versäumt es ein Verein, die UEFA-Administration über bestehende Beschränkungen zu informieren, welche die Austragung eines Spiels des Miniturniers bzw. eine Neuansetzung verunmöglichen, wird der betreffende Verein dafür verantwortlich gemacht, dass das Spiel nicht stattfinden kann, und die UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer verhängt gegen den fehlbaren Verein für jedes seiner Spiele eine Forfait-Niederlage mit einem Ergebnis von 0:3. Müssen deswegen die verbleibenden Spiele des Miniturniers in ein neutrales Land (auf dem Gebiet eines UEFA-Mitgliedsverbands) verlegt werden, trifft die UEFA-Administration eine endgültige Entscheidung über den Austragungsort und die Spieldaten des Miniturniers und überträgt dem in der Koeffizientenrangliste am höchsten platzierten Verein die Organisation, es sei denn, das Miniturnier oder Spiel wird am Austragungsort eines der anderen teilnehmenden Vereine ausgetragen; in einem solchen Fall übernimmt dieser Verein die Verantwortung für die Organisation. Versäumt es der Ausrichterverein, die UEFA-Administration über bestehende Beschränkungen zu informieren, welche die Austragung des Miniturniers bzw. eine Neuansetzung verunmöglichen, wird der betreffende Verein dafür verantwortlich gemacht, dass das Miniturnier nicht stattfinden kann; die Angelegenheit wird an die UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer verwiesen, die in Übereinstimmung mit der UEFA-Rechtspflegeordnung über die Verhängung angemessener Disziplinarmaßnahmen entscheidet.

H.2.8

Der Austragungsort eines Miniturniers muss in jedem Fall von der UEFA-Administration genehmigt werden, die das Recht hat, für jedes Miniturnier einen alternativen Austragungsort zu bestimmen, oder sogar entscheiden kann, einen oder beide Spieltage des Miniturniers neu anzusetzen (in Übereinstimmung mit Anhang H.4.1) und/oder die entsprechenden Spiele in einem neutralen Land (auf dem Gebiet eines UEFA-Mitgliedsverbands) durchzuführen. Diese Entscheidungen sind endgültig. Der Ausrichterverein bleibt in jedem Fall verantwortlich für die Organisation der Spiele des Miniturniers und alle in diesem Zusammenhang entstehenden Kosten.

H.2.9

Einreisebeschränkungen, die für Vereine unabhängig vom Austragungsort auf dem Gebiet eines UEFA-Mitgliedsverbands bei der Rückreise von einem Miniturnier in ihr Heimatland gelten, werden im Rahmen der oben genannten Bestimmungen nicht berücksichtigt.