Jegliche schnelle Veränderung der Beleuchtungsstärke auf einer bestimmten Ebene führt zu Unstimmigkeiten hinsichtlich der Kamerabelichtung. Beim schnellen Spielgeschehen auf einem Fußballfeld ist es unrealistisch anzunehmen, dass die Kameraeinstellungen ständig angepasst werden können, wenn sich sowohl die Kamera selbst als auch das Bildobjekt rasch bewegen. Der MAUR-Wert dient dazu, eine größere Konsistenz bei der Kamerabelichtung zu erreichen und so den Kameraleuten mehr Freiheiten bei der Produktion dynamischer Bilder zu verschaffen. Die Abweichung zwischen den Beleuchtungsstärken zweier benachbarter Punkte (Messpunkte) auf einer beliebigen Ebene in beliebige Richtung sollte nicht die in den Tabellen in UEFA-Beleuchtungsanforderungen angegebenen zulässigen Werte übersteigen. Der MAUR-Wert ist ein Mindestwert, der sich aus dem Quotienten der Werte der beiden Messpunkte ergibt und Beleuchtungsstärken unterhalb und oberhalb derjenigen des primären Messpunkts angibt.