|
FPSL B für HID |
||
|
Aufbau der Anlage |
Das Stadion wird über eine primäre Stromquelle versorgt. Idealerweise sollte eine vollständig unabhängige sekundäre Stromquelle vorhanden sein, z.B. als offenes Ringnetz. Zusätzlich zur Hauptstromquelle für die Flutlichtanlage im Normalbetrieb muss ein Notstromsystem verfügbar sein, um die Flutlichtanlage in Abhängigkeit der geforderten Beleuchtungsstärke (siehe unten) wieder bis zu einem bestimmten Grad betreiben zu können. Das Notstromsystem kann entweder einen Dieselgenerator vorsehen, der bei einem Ausfall automatisch anspringt, oder eine sekundäre Stromquelle mit vollautomatischer Umschaltung. Das Notstromsystem muss über eine gewisse Anzahl an Leuchten mit Heißwiederzündungsfunktion verfügen, die sich innerhalb einer Minute einschalten. Eine bestimmte Anzahl zusätzlicher Leuchten mit Kaltwiederzündungsfunktion muss dann innerhalb von höchstens 15 Minuten in Betrieb gehen. |
|
|
Systemanforderungen |
Im normalen Betriebsmodus muss die Hauptstromquelle so ausgelegt sein, dass das Maximum der geforderten Beleuchtungsstärke erreicht werden kann. Bei einem Ausfall der Hauptstromquelle muss die Anlage über ein Notstromsystem weiterbetrieben werden können, das folgende Beleuchtungsstärken erreicht: Innerhalb einer Minute für Beleuchtungsstärke: |
|
|
Klasse A: 100 % der normalen Spielbedingungen Klasse B: Eh > 800 lx |
Klasse C: Eh > 500 lx Klasse D: Eh > 20 lx |
|
|
Innerhalb von höchstens 15 Minuten für Beleuchtungsstärke: |
||
|
Klasse A: 100 % der normalen Spielbedingungen Klasse B: 100 % der normalen Spielbedingungen |
Klasse C: Eh > 800 lx Klasse D: Eh > 500 lx |
|
|
Das Zurückschalten in den Normalbetrieb muss manuell erfolgen, sobald die Stromversorgung über die Hauptstromquelle wieder vollständig hergestellt ist. |
||